#258: Reisebericht: St. Martins Therme

Ich war dieses Wochenende in der St. Martins Therme im Burgenland. Dazu muss ich sagen, dass ich erst zwei Mal (mit diesem Wochenende) in einer Therme auf Urlaub war. Das liegt wohl auch daran, dass ich eigentlich jetzt nicht so der Saunageher bin und auch nicht der Massagentyp, mir gibt das recht wenig. Das einzige was ich wohl durchgehend ausprobieren könnte, wären Beautytreatments.

ABER es war großartig! Nicht nur, dass meine Kinder im fernen Wien (in einer Stunde ist man in Frauenkirchen) weilten und im hoteleigenen SeeSpa keine Kinder erlaubt sind, so verbrachte ich diese Tage mit einzigartigen Frauen, die so unterschiedlich sie sind, einander Raum lassen, zuhören, miteinander lachen können, aber auch für einander da sind, wenn es ans Eingemachte geht. Ich war das erste Mal dabei, aber so fühlte es sich nicht an. Wir haben mehr als einmal festgestellt, wie dankbar wir sind und sein können für das was wir haben, wer wir sind und welche Möglichkeiten wir heute haben!

Daher haben uns so Kleinigkeiten wie die Esel, die uns ab den frühen Morgenstunden mit ihrem hysterischen IAhs geweckt haben, nicht aus der Ruhe gebracht.

Beeindruckt hat uns alle vor allem das hervorragende Service in der St. Martins Therme. Gleich in welchem Bereich wir uns aufgehalten haben oder welche Fragen bzw. Wünsche wir äußerten, es wurde möglich gemacht. Und zwar weder mit übertriebener Freundlichkeit, sondern vielmehr mit einer Herzlichkeit und Selbstverständlichkeit, die man heute vielerorts vermisst. Daher kann ich einen Aufenthalt in der St. Martins Therme mehr als nur empfehlen und am besten mit Menschen, die einem gut tun, mit einem lachen, weinen … Yoga machen, Prosecco trinken, mitsingen mit dem Gitarrenspieler, kollektives Schlafen im Wellnessbereich, sich Suppen teilen …

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