#254: Last Night a DJ …

saved my life wäre jetzt wirklich übertrieben, aber er hat zumindest für Unterhaltung gesorgt. Ich war auf einem Fussball-Ball und vor Ort erfüllten sich natürlich alle Klischees, die man sich erwartet. Sogar eine Nationalratsabgeordnete fand sich ein, die Kampfmannschaft mit ihren Spielerfrauen (wie man es sich vorstellt, viele blond und Titten raufgeschnallt), … und natürlich auch ein DJ, der neben teilweise übersteuerten Latinosongs (Shakira hat echt eine schrille Stimme) auch die komplette Palette des deutschen und italienischen Schlagers bedienen konnte. Ich habe dort Lieder gehört, die zum eigentlichen früheren Sonntagsmittagessen zu Hause (nachdem man die Mittagsglocken auf Radio Niederösterreich hören mußte) gehört haben.

Wobei das wesentlich Erschreckendere daran war und ist, dass ich die alle mitsingen konnte. Was durch anwesende Personen missinterpretiert werden konnte. Und es tut mir leid, dass ich Adriano Celentano mit Don’t play that song for me … it’s bringing back the memory… erkenne. Schuld ist nur das Elternhaus!

Aber der DJ war nicht nur eine Sensation, weil er diese Erinnerungen geweckt hat, sondern weil er einfach noch ein DJ der alten Schule ist, der dazwischen auch immer wieder ins Mikrophon sprechen muss (ob das ein Zwang ist?). Informationen auf die keiner wartet, die keiner braucht … Wobei als er uns daran erinnerte, dass es noch Lose gibt, weil es ein Dabled (bitte mit Meidlinger L) zu gewinnen gäbe, da sind wir natürlich auch gegangen, um die Pflicht des Losekaufens zu erfüllen. Aber mein persönliches Highlight war, als ich einen Musikwunsch äußerte, seine Rückmeldung: „Jetzt spiele (Meidlinger L, das sp bitte härter Betonen) ich noch ein bisl 3 langsame Nummern, daun kommt da Latino und da Jovi und daun spü I da deins, Puppe.“

Als ich das im O-ton wiedergab, wollte mir natürlich keiner glauben, aber als dann Mr DJ diesen Satz genauso ins Mikrophon sprach, da war es, als müsste es so sein.

Ein Gedanke zu „#254: Last Night a DJ …

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