#36: Unternehmens-un-kultur

In den Medien wurde wieder vermehrt über die mangelnde Zufriedenheit der Mitarbeiter in ihren Jobs berichtet. Vor allem darauf zurückzuführen, dass Mitarbeiter sich in einer Kultur der mangelnden Wertschätzung sehen. Wie kann ich auch einen Job und meine Tätigkeit mögen und loyal dem Unternehmen gegenüber sein, wenn die tagtägliche Wahrnehmung mir zeigt, dass Mitarbeiter per se nichts mehr wert sind. Beziehungsweise die Mentalität vorherrscht, dass Mitarbeiter doch bitte ihre Energie in das „Gegeneinander“ stecken sollen, als in ein „Miteinander“.

Und auch Führungskräfte sind Mitarbeiter, sei es von Vorständen, Eigentümern oder Investoren, aber heißt das, dass diese einfach unreflektiert Befehle empfangen und ausführen sollen? Was mich so verwundert ist, dass ich Führungskräfte kenne und auch Teams, die auch ohne diesen Repressalien funktioniert haben und der Druck aber keine Gnade kennt und langsam aber stetig das gesamte Gefüge verändert. Die, die nicht in dieses neue sich unterordnende Gefüge passen, gehen oder werden hinaus gemobbt.

Somit entsteht aber auch ein Gegentrend, dass Arbeit mehr sein muss, als nur Geld und die Tätigkeit an sich.

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