#283: herbstliches Rollerfahren, was es zu bedenken gilt

Ich bin ja schon letzte Woche, als es merklich kühler wurde, mit meinem Roller zu einem Abendtermin gefahren. Da es nichts hochoffizielles war und ich somit leger gekleidet sein konnte, fuhr ich mit Jeans, dicken schwarzen Pulli und Lederjacke. Heute jedoch bin ich zu einer Buchpräsentation gefahren („Karriere neu denken“ von Johanna Zugmann) und als kluge Netzwerkerin war klar, dass es dann doch was schickeres werden sollte. Da ich aber auch zeitlichen Stress aufgerissen habe, da ich vorab noch beim Schulforum anwesend sein musste (eigentlich eh wie immer), wollte ich unbedingt mit meiner Vespa fahren, damit ich sich zeitlich alles so irgendwie ausgehen könnte.

Aber Schickes, Herbst und Rollerfahren stehen eindeutig im Widerspruch zu sich. Gut war, dass ich doch nicht die schwarze Stoffhose sondern die Jeans angezogen habe. Schön ist zwar mein beiger Trenchcoat, aber nur minder warm vor allem mit Blazer und Bluse darunter. Intelligent war dafür der Schal. Schminken ist vorab bei einem Nichtvisierhelm für die Fisch, wie man so schön sagt. Meine Mascara hat sich mit dem Fahrtwind verflüchtigt, zumindest nicht auf meinen Wangen. Merke, Lipgloss sollte auch nachträglich aufgetragen werden, außer man wünscht sich eine mobile Fliegen- und Mückenfalle.

Vielleicht hat die Kälte ein paar Fettzellen wegschmelzen können, ich lese ja immer wieder von Damen, die viel Geld für Kältebehandlungen zahlen. Aber ich steh halt darauf, wenn mein 2-Taktmotor aufheult und ich gefühlte 100 Sachen durch die Stadt flitze. Und ja ich weiß natürlich, dass sie nicht so schnell fährt, aber es ist das Lebensgefühl das zählt, auch wenn ich das erst aufwärmen muss …

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