#264: neuer Wein in alten Schläuchen

Müssen wir uns wirklich immer neu erfinden?

Ich hatte heute ein Meeting, wo mein Gegenüber am Ende so erleichtert war, dass ich nicht von ihm verlangt hatte, alles neu machen zu müssen. Alle bisherigen Gespräche mit Agenturen und Beratern liefen darauf hinaus, dass das bisher Geschaffene umzuwerfen ist. Fast so als wäre es notwendig sich eine Daseinsberechtigung zu schaffen.

Aber ist die Daseinsberechtigung nicht schon alleine dadurch gegeben, dass ich mir Gedanken zu meinem Gegenüber mache und zwar nicht Alles NEU, Alles BESSER, Alles ANDERS … Natürlich will ich besser sein und das Beste für meinen Auftraggeber herausholen, aber dazu kann die bestehende Basis durchaus hilfreich sein. Frühere Partner haben doch (hoffentlich) keine schlechte Arbeit geleistet, sondern einfach nicht mehr das Richtige für das Jetzt und das Zukünftige.

Als Berater und Coach dürfen wir nicht ein „joint commitment“ vergessen, weil sonst laufen wir alleine los und lassen unser Gegenüber irgendwo am Weg liegen.

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