#252: Stolz

Ich weiß Eigenlob stinkt, aber trotzdem darf man und muss man auch auf sich selbst stolz sein. Ich habe in den letzten Monaten intensiv an 2 wissenschaftlichen Arbeiten geschrieben, die sich mit dem Thema Moral und Recht beschäftigen und dann auch noch in englischer Sprache. Es war überhaupt mein erster Versuch etwas wissenschaftliches in englischer Sprache zu schreiben und ich hatte einen Mörderrespekt davor.

Nicht nur, dass man seine Gedanken – die nun mal auf deutsch in einem Gestalt annehmen – eben nicht nur 1:1 übersetzen kann und darf, sondern eben auch diese in die richtigen Wort fassen sollte. Und beim Schreiben und vor allem viel Schreiben, ist es wie ein „Auswurf“, den ich dann mal nicht ansehen kann. Ich lasse alle meine Worte frei und möchte dann eigentlich nichts mehr mit ihnen zu tun haben. Schwer, wenn es um wissenschaftliches Arbeiten geht und illusorisch, wenn es um eine Fremd-Sprache geht.

Und heute habe ich in mein Prüfungsprotokoll hineingesehen und habe für beide Arbeiten eine gute Note bekommen. Ich bin wirklich stolz auf mich. Und zwar wirklich wirklich. Und ich bin stolz auf Alle, die sich von mir quälen lassen müssen, wenn ich Sparring Partner brauche, für Englisch, für Kant, für Moral, für Recht, für’s Schimpfen, weil eh nicht alles so funktioniert in dem Moment, wie ich es will …

2 Gedanken zu „#252: Stolz

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