Reisebericht: Barcelona mit Kindern

Meine Kinder sind sowieso arm, da ich weder auf einen Bauernhof fahre noch in den All-inklusive Club. Anstelle dessen werden sie gezwungen in Städte mitzureisen, dort durch die Stadt sich schleifen zu lassen, in Museen zu gehen und gegebenenfalls kluge bis weniger kluge Kommentare zu Gebäuden, Personen und historische Ereignisse sich anzuhören. Ich bin da ein Egoist, und wenn sie einmal erwachsen sind, können sie es gerne anders machen. So war es auch in Barcelona, wobei bis auf das Naturkunde-Museum (am Ostersonntag 2 Stunden Wartezeit) keine weiteren Museen auf dem Plan standen. Barcelona ist definitiv eine Stadt, die man mit Kindern bereisen kann. An den Strand gehen und die Sonne geniessen, Sandburgen bauen und Zehen ins Wasser halten (in unserem Fall, weil es zu kalt war). Ins Aquarium gehen und mit den Kindern ins Meer eintauchen. Die beste Schokolade trinken, so schön zäh und dickflüssig. Tappasbar auf kleinen Plätzen auswählen, damit die Kinder auch einfach einmal herumlaufen können und kein Mensch regt sich darüber auf. Keine Krise beim Essen bekommen, weil die Tappas gerade zu kindgerecht sind (Kroketten, Fleischbällchen, Patatas bravas …). Im Park Güell, wenn das ältere Kind nicht gerade eine pubertäre Krise hat, neben Kunst auch die Spielplätze geniessen. Hier gibt es eigene Picknick Plätze für Familien (die Verpflegungsstationen sind extrem teuer).

Mit dem Buss Touren machen, ins Camp Nou gehen (auch wenn gerade alle Zeitungen titeln, wie schlecht nicht Barcelona ist und ob sie wohl dem Tode (!) geweiht sind …). Ich bin ein Fan von Barcelona und ich hoffe meine Kinder auch.

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