#152: sing a long a ding dong

Heute ist so ein Tag, der wenn er in einem Film zu sehen wäre, ständig mit Musik untermalt ist. Und passender weise findet sich auch im Radio die richtige Musik, die mich zum Mitsingen und Mitsummen, Mitwippen, Klopfen, … animieren. Und wenn nicht im Radio, dann muss ich auf meine Mediathek am Handy oder auf Youtube zurückgreifen, weil eben heute so ein Tag ist. Und angefangen hat es damit, dass meine Tochter „Oh Happy Day“ zur Weihnachtsfeiern singen soll, vielleicht sogar mit einem kurzen Duo dazwischen, und dann haben wir beide einmal angefangen zu singen, anschliessend – beginnende Jugendliche haben doch ein gewisses Peinlichkeitsgefühl – dann ich alleine, auch als meine Prinzessin schon ausgestiegen ist und ich ihr laut hinterher sang und ihr Kopf immer tiefer sich in die Jacke grub. Denn eigentlich Energieschub kam dann beim Autofahren als Last Christmas zu hören war. Da strömen Glückshormone bei mir aus, keine Schokolade kann diesen Serotoninausstoß hervorrufen. Ich bin wie im Rausch und dann benötige ich einfach mehr, dann zappe ich weiter und suche wie ein Trüffelschwein nach einem Gassenhauer, der all meine Inbrunst verdient und da kann es schon passieren, dass ich richtig peinlich werde und wie heute bei Radio Burgenland lande um mich über Udo Jürgens mit Liebe ohne Leiden zu freuen (das habe ich ja seit Jahrzehnten nicht mehr gehört, und öfters ist es auch nicht notwendig, aber jetzt, jetzt gerade war es perfekt). Bei Hotel California läutete dann das Telefon und ich musste wieder zurück. Aber ich bin mir sicher, dass ich mit meiner Session nicht nur mich glücklich gemacht habe, sondern auch einige Passanten und Autofahrer ein Lächeln (ok Auslachen) beschert habe.

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