#129: Schulwahl-druck und Schulwahl-stress

Da glaubt man, wenn man ein Kind schon so gut wie durch die Volksschule gebracht hat, dann ist die Volksschule für den zweiten ein Kinderspiel. Aber leider ist dem nicht so, weil Gerüchte von Sprengeln, sicherer Schulweg, Gebietszuteilungen auch so „abgebrühte“ Hundlinge, wie mich verunsichern können. Weil, ich weiß, was ich will für meine Kinder und mich und leider passt dies mit keiner der unmittelbar umliegenden Schulen zusammen.

Das Bildungssystem bietet heute vielfältige Angebote und dann wäre es schwachsinnig dies dem Wohnort zuzuordnen. Aber zumindest ist es nach Auskunft den Schulinspektors heute nicht so, dass meine Kinder einem Sprengel zugeordnet sind und dort zwangsläufig zur Schule gehen müssen. Es gibt jedoch Kriterien, die bei der Anmeldung beachtet werden sollten. An erster Stelle stehen Geschwisterkinder (durchaus vernünftig), Wohnort, Betreuungsbedarf, Weg zur Arbeit, Konzepte, … sind weitere Kriterien, wobei ich persönlich die Wahl der Konzepte (es wird einen Grund haben, wenn Eltern ihre Kinder bilingual, mehrstufig, … ausbilden lassen wollen) wesentlich höher einschätze, wie auch Betreuungsform (ich schätze die verschränkte Unterrichtsform sehr) oder der Weg zur Arbeit. Aber so individuell wie das Kind ist, sollte auch die Wahl der geeigneten Schule sein. Wir wollen unsere Kinder heute minimal 9 Jahre bis 13 Jahre im Bildungswesen sehen, und sie sollen auch noch bestenfalls Freude daran haben, da sollte sie Wunschschule gerade in der Volksschule wohl den ersten wichtigen Grundstein dazu legen.

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