Reisebericht: Americans

Wenn wir schon dabei sind, ich frage mich, ob Amerikaner bei der Bewerbung zum Sicherheitspersonal Fotos beisteuern müssen, die belegen, dass sie besonders unfreundlich, um nicht zu sagen fucking unfriendly dreinschauen können. Am Flughafen in Toronto wurde ich ob dieser Unfreundlichkeit und überheblichen Art richtig geflasht. Gerade kommt man noch von hilfsbereiten und offenen Menschen, und zwar angefangen vom Flughafenpersonal über stinknormale Menschen auf der Strasse, schon ist beim Grenzübergang alles anders. Alleine der Esta Fragebogen ist sein Ausfüllen wert, nehmen sie Drogen und wollen solche in den USA vertreiben, haben sie psychische und mentale Probleme … Eigentlich sollte die positive Beantwortung dieser Frage zu einer permanent Resident-Genehmigung führen, wenn man bedenkt, dass der Todesschütze Zimmermann freigesprochen wurde.

Natürlich ist das jetzt sehr pauschal gesprochen und der Besitzer des Coconut Cafés auf Key West war sehr freundlich und hat uns Tipps gegeben und war weit über das allgegenwärtige „How are you today“ interessiert.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass er über die Grenze des Staates Florida (er war in österreichischen Alpen unterwegs) gekommen ist.

Was es auch immer ist, die Oberflächlichkeit der Dienstleistungsfreundlichkeit wirkt einfach unecht und somit darf man sich nicht blenden lassen von dem Way of life, der uns hier vorgegaukelt wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.