#55: dem Topf sein Deckel

Passend zum heutigen Tag ein Thema, dass sich zur Zeit in einigen Zeitungen und Zeitschriften wiederfindet, dreht sich um Männer und unsere Erwartungen, angefangen von:
Wollen wir Männer oder Luschen?
Der Mann 2.0?
Was Frauen wollen und Männer leisten (können)?

Ist das wirklich so ein brennendes Thema, dass Medien sich immanent damit beschäftigen müssen, den schon Grönemeyer sang Mitte der 80er über „Wann ist ein Mann ein Mann?“. Oder erzeugen wir selbst unsere inhaltsleere Bedrohung, dass es keine „gscheiten“ Männer mehr da draußen gibt.

Ich denke, wir machen uns nicht mehr die Mühe nach dem zu uns passenden Deckel zu suchen, sondern folgen den Erwartungen, die über uns im Raum schweben oder in der virtuellen Welt von Facebook und Co zu finden sind.

Aber es gibt diese Deckel/Topf Paare, und ich bin froh solche zu kennen. Gestern habe ich erst mit einem Freund gesprochenm der mich fragte, ob ich glaube bzw dass er hofft, dass seine Frau ihn nie verlässt. Weil er weiß, dass er schwierig ist, seine Spleens hat, ist wie er ist. Aber macht es nicht genau das aus, zu wissen, dass hier jemand ist, der einem nimmt, wie man ist.

Und wenn dann noch das Feuer brennt, darf ruhig aufgekocht werden!

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